Sozialdienst / Entlassmanagement

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Angehörige,

Krankheit und Hilfsbedürftigkeit können Veränderungen in ihrem Lebensalltag zur Folge haben.

Deshalb entstehen Fragen und Sorgen häufig während eines Krankenhausaufenthaltes - Fragen, die die Behandlung belasten und insbesondere die Zeit nach der Entlassung betreffen können.

Mit Ihrem Einverständnis beraten wir Sie, Ihren Problemstellungen entsprechend, bei der Erarbeitung eines Lösungsweges.

Wir unterstützen Sie bei der konkreten Organisation der Entlassung, bei den dafür erforderlichen Antragstellungen und bei der Vermittlung zu Ansprechpartnern und Dienstleistern außerhalb des Krankenhauses.

Im Krankenhaus ergänzt der Sozialdienst die medizinische und pflegerische Behandlung und arbeitet in enger Abstimmung mit Ärzten, Pflegekräften und den an der Bahandlung beteiligten therapeutischen Berufsgruppen zusammen.

Auch der Sozialdienst ist somit an die Schweigepflicht gebunden.

 

Kontakt:
Sie können sich gern persönlich an uns wenden. Auch Plegekräfte und Ärzte vermitteln den Kontakt für Sie zu uns.

Sie erreichen die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes über die Durchwahl des Sozialdienstes oder die Zentrale des EVK unter (02381) 589-0.

Die Büros des Sozialdienstes befinden sich in der Eingangshalle des Krankenhauses.

Evangelisches Krankenhaus Hamm
Werlerstr. 110
59063 Hamm

 

Unsere Unterstützungs-, Beratungs- und Gesprächsangebote:

  • Gespräche zur Orientierung und Entscheidungsfindung bezüglich der weiteren Versorgung
  • Organisation der Entlassung und Überleitung in die ambulante Weiterversorgung bzw. nach Hause mit ambulanten Hilfen und ambulanten Pflegediensten, ggf. Beantragung des Pflegegrades, Hilfsmittelversorgung, Hausnotruf, Behandlungspflege (z.B. Schmerztherapie), Beratung zur Pflegezeit etc.
  • Organisation der Entlassung und Überleitung in die Kurzzeitpflege, die Verhinderungspflege und die vollstationäre Pflege in Pflegeeinrichtungen
  • Organisation der Entlassung und Überleitung in die Palliativversorgung mit Kontaktaufnahme zu Palliativnetzen, ambulanten Hospizdiensten und stationären Hospizen
  • Beratung zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
  • Beratung zum Betreuungsrecht und ggf. Anregung einer Betreuung über das Amtsgericht
  • Beantragung von Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen (z.B. Frührehabilitation, Nachsorge Kur)
  • Beratung und ggf. Unterstützung bei Antragstellungen bei sozialrechtlichen Angelegenheiten (z.B. Schwerbehinderung), bei finanziellen und behördlichen Fragestellungen (z.B. Krankengeld, Grundsicherung, ggf. Antrag auf Härtefond Dt. Krebshilfe etc.)
  • Vermittlung zu Beratungsstellen (z.B. Suchtberatung, Demenzberatung) und Fachdiensten außerhalb des Krankenhauses und ggf. zu Selbsthilfegruppen